Was bedeutet Denim? Alles über den Stoff aus Baumwollgarn

Der Name Denim stammt aus dem Französischen, urprünglich wurde Denim in Nîmes gewebt. Aus dem Herkunftsnachweis „de Nîmes“ wurde dann Denim.

Denim ist ein besonders dicht gewebter Stoff aus Baumwollgarn. Das Webverfahren, mit welchem der Stoff hergestellt wird, nennt sich Köperbindung. Bei diesem Webverfahren verläuft der Grat schräg. Denim wird aus einem blauen Kettfaden und einem weißen Schussfaden gewebt. Dadurch erscheint der Stoff nur auf der Oberseite blau und die Stoffstruktur ist deutlich zu erkennen.

Ein Stoff begründet das Working Class Outfit

Der aus dem Frankenland stammende Auswanderer Levi Strauss gilt als Erfinder der Jeans, welche traditionell aus Denim gefertigt wird. Auch der Ausdruck Jeans ist französischen Ursprungs und stammt von Gênes, französisch für Genua, ab. Hier wurden die Hosen aus Denim vor allem von Hafenarbeitern getragen.

Levi´s Made & Crafted NEEDLE NARROW Jeans Slim Fit black pine

Levi´s Made & Crafted TACK Jeans Slim Fit hideaway

Levi´s® Gürtel dark brown

Levi´s® SLIM STRAIGHT FIT 513 Jeans Straight Leg sunny blue

1847 ging Levi Strauss nach San Francisco und begann dort, Arbeitshosen für die Goldgräber zu produzieren, welche zur Zeit des ersten Goldrauschs in Scharen den amerikanischen Kontinent besiedelten. Die ersten Hosen wurden allerdings noch aus Hanftuch hergestellt.

Levi´s® 520 EXTREME TAPER FIT Jeans Slim Fit moss blue

Levi´s® Bluse light suede blue

Levi´s Made & Crafted TACK Jeans Slim Fit echo

Levi´s® 513 SLIM STRAIGHT FIT Jeans Straight Leg sock eye

Erst 1873 wurden die Jeans aus Denim gefertigt und mit den für Jeans typischen Nieten an den Taschen verstärkt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Blue Jeans die typische Arbeiterkleidung in Amerika. Das hat sich übrigens bis heute kaum verändert. Als Büroangestellter in den USA eine Blue Jeans zu tragen, ist ein absolutes No-Go. Dieses Working Outfit wird nur von Arbeitern in der Produktion getragen.

Der Siegeszug der Denim Jeans als Modeartikel

Zum Ende des 2. Weltkriegs kam die Jeans nach Europa. In den 1950er Jahren wurden Hosen aus Denim erstmals als modisches Accessoire wahrgenommen. Stars wie Elvis Presley oder James Dean galten hier als Vorreiter und die Jeans etablierte sich als Kleidungsstück der sogenannten Halbstarken.

Vielerorts waren die Hosen verpönt und gar verboten. Doch der Triumphzug der Jeans war nicht mehr aufzuhalten und auch in Europa begann man, Denim zu produzieren. In Europa wurde die Jeans seltener als Arbeitskleidung denn als Modeartikel gesehen. Dementsprechend hoch war auch der Preis.

Ob Levis, Wrangler oder Lee – Designer setzen auf Denim

Anfangs wurden Denim Jeans vor allem von den Labels Levis, Wrangler oder Lee vertrieben, welche ihren Ursprung in den USA hatten. Später kamen einige europäische Hersteller, wie zum Beispiel das deutsche Unternehmen Mustang hinzu. Nachdem in den 1970er Jahren die Jeans allmählich auch bei der älteren Generation Anklang fand, wurden auch die ersten Designerlabels auf den Denim Stoff aufmerksam.

Two Square ROCKER Hemd multi denim

Name it BASMUS Stoffhose denim

Citizens of Humanity AVA Jeans Slim Fit one wash

Kaporal LING Jeans Straight Leg new rags

Hugo Boss, Calvin Klein oder Tommy Hilfiger haben eigene umfangreiche Kollektionen an Denim Artikeln. Ebenso gibt es zahlreiche Mode- und Designerlabels, welche sich auf Denim spezialisiert haben, wie G-Star, Diesel oder Replay.

Photos by: Flickr CC Lizenz Kazuhiro Keino, jesu500

VN:F [1.9.22_1171]
Dieser Artikel war informativ!
Rating: 0.0/6 (0 votes cast)
0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Modehaus Wöhrl – In welchen deutschen Städten kann man dort shoppen?

Thomas Wylde – Taschen für Design-Liebhaber

Handschuhgrößen Tabelle – So findet man die passende Größe für Herren oder Damen

Herbst – und Wintermode 2014 : Das sind die Trends