Was ist eigentlich Ikat? Der neuste Trend.

Ikat – noch nie gehört? Macht nichts. Ikat war ja auch zuletzt im 18. Jahrhundert der letzte Schrei und hat sich seitdem in der Modewelt eher zurückgehalten. Doch jetzt ist die Zeit gekommen. Ikat ist zurück!

Zur Erklärung: Ikat ist eine Webtechnik, mit der man tolle Muster und Farben im Ethno-Stil fabrizieren kann. Der Faden wird dabei schon vor dem Weben phasenweise eingefärbt und dann verarbeitet. Dadurch entstehen Streifen, Dreiecke, Zacken, Treppen und andere Muster. Die Technik wird vor allem noch in Japan verwendet, um Kimonos herzustellen, sowie in Indonesien für traditionelle Kleidungsstücke.

Das Ikat-Muster hat seinen Ursprung in Afrika und Asien, was genau der Grund dafür ist, dass man sich beim Etho-Stil an ferne Welten erinnert fühlt. Fast wie eine kleine Reise. Nicht ohne Grund ist es das Trendmuster der Saison und Grundbaustein des Ethno-Looks. Die geometrischen Muster in warmen Farbtönen vereinen in nur einem Outfit Romantik mit Exotik pur und lassen alles harmonisch wirken. Die Muster passen auf jedes Kleidungsstück und das wissen die „Ikater“ auch. Es gibt nichts, was es noch nicht mit Ikat-Mustern gibt – Leggins, Taschen, T-Shirts, Röcke, Ponchos und und und…
Der Ethno-Look macht es möglich alle Farben zu mischen und zu kombinieren. Selbst die scheinbar unpassendsten Farb- und Musterkombinationen erscheinen im Ethno-Stil plötzlich passend.
Ikat ist übrigens malaysisch und bedeutet so viel wie umwickeln. Ob die Bedeutung auf die Webtechnik selber bezogen ist ? Oder ist es etwa eine Anspielung darauf, dass das Ikat-Muster uns mit seinem Charme umwickelt? Denn das hat es.

 

Foto: TwoForFashion.

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