Wachsjacken – Wasserfest und stylish durch den Winter

via 紫雪灵儿 flickr

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Snoby, preppy oder klassisch? Die Wachsjacke hat viele Gesichter und wird nicht nur wegen ihrer Funktionalität geschätzt. Längst hat sie ihren englischen Landsitz verlassen und streift bei uns durch Wälder und Großstädte. Wenn sich das Wetter von seiner ungemütlichen Seite zeigt, ist man in einer gewachsten Jacke bestens gegen Regen und Sturm geschützt und liegt zudem voll im Trend. In unterschiedlichen Schnittführungen und mit modischen Details ausgestattet, machen die funktionellen Jacken zurzeit Karriere und das, obwohl ihre ölig riechende Wachsschicht nicht jeder Nase gefällt.

Comeback eines Klassikers

Beautiful woman in military clothes: camouflage, sailor shirtBereits im 16. Jh. trotzten Seebären dem Wetter in Baumwollbekleidung, die, dank einer Öl- oder Wachsschicht, extrem wasserdicht war. Im Jahr 1894 begann der Ex-Schafhirte John Barbour als Erster mit der Produktion wetterfester Arbeitskleidung und schlug damit ein neues Kapitel in der Geschichte der Mode auf. Bis heute gelten die kariert gefütterten Jacken des Traditionsunternehmens als Klassiker, in denen die Royals durch die Highlands stapfen. Kaum jemand weiß, dass in den sechziger Jahren Motorradfahrer zu den eingefleischten Fans der Wachsjacken zählten. In den Achtzigern erfuhr die Jacke ihren ersten Hype und war angesagtes Prestigeobjekt in elitären Studentenkreisen, bis die Neunziger sie ins modische Aus bugsierten. Das hat sich gewandelt, spätestens seitdem Stilikonen wie Alexa Chung und Peaches Geldorf in imprägnierten Jacken vor den Kameras posieren, stehen sie erneut im Rampenlicht der It-Girls und Boys.

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Das Wachsjacken-Geheimnis

Das Charakteristika der Funktionsjacken ist ihre wachsartige Imprägnierung. Dicht gewebtes Baumwollgewebe wird in einem speziellen Finish versiegelt und wasserfest gemacht. Die Imprägnation muss jedoch nach ein paar Jahren erneuert werden. Dazu stehen spezielle Wachse und Öle zur Verfügung. Das versiegelte Material der Jacken garantiert zusammen mit einer sorgfältigen Verarbeitung erstklassigen Wetterschutz und Langlebigkeit. Funktionell und pflegeleicht, Schmutz lässt sich leicht abwaschen, werden Wachsjacken in gedeckten Tönen, aber auch in Knallfarben wie Rot angeboten. Teilweise mit ausknöpfbarem Futter ausgestattet, sind sie ein Kleidungsstück, das man das ganze Jahr hindurch tragen kann.

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Für knackige Kerle und lässige Mädels

couple wearing winter hatsVorbei sind die Zeiten als man in der gewachsten Outdoorjacke mit Jagdbüchse, Kopftuch und Gummistiefeln durchs Moor tapste. Heute zeigt sich die Wachsjacke in modernen Cuts. Der gerade geschnittene Klassiker, mit Klappentaschen und Cordkragen, in dem die Queen ihre Corgies ausführt, hat Konkurrenz bekommen – Parkaformen, Bikerjacken aber auch taillierte Modelle stehen heute für Kleidungsstile von elegant bis sportlich. Details wie Brusttaschen, Schulterklappen, Gürtel oder Logo-Patchs nehmen aktuelle Trends auf und sind echte Hingucker. In ihrer traditionellen Form ist die Wachsjacke ein Allrounder, der Frauen und Männern gleich gut steht. Mit Skinny Jeans und kniehohen Stiefeln kombiniert wirkt sie klassisch, zum Minikleid und Ankle Boots mädchenhaft und mit Shorts und Booties trendy. In Parka- oder Bikerform ist eine Wachsjacke absolut flexibel zu stylen und sieht nicht nur zu Jeans und T-Shirt gut aus, sondern setzt auch einen rockigen Kontrast zu Blümchenminikleid und Rüschenbluse. Taillenbetont mit Gürtel oder kurz und wattiert wirkt sie elegant zu weiten Hosen oder knielangen Strickröcken.

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Tradition neu entdeckt

Wachsjacken werden seit Jahrhunderten wegen ihrer Wetterfestigkeit geschätzt. Standen sie lange Zeit für einen klassisch elitären Look, rücken sie zurück in den Fokus der Trendsetter und zeigen sich in neuen Formen und Farben. Ein Styling von elegant bis lässig sorgt für Abwechslung und macht die Wachsjacke zu einem Basic, der nicht nur auf Feld und Flur zum Einsatz kommt, sondern auch urbane Styles perfekt begleitet.

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