Sarouel

Früher wurden sie Harem-Hosen oder Tiefsitzer-Hosen genannt. Heute werden sie Sarouel Hosen genannt. Es geht um die Hose, die Eltern die Hand vor die Stirn oder wahlweise auch den Mund führen lässt, die von alten Omas und Opas auf der Straße kritisch beäugt werden und die vom Chef als nicht unbedingt immer passend genannt wird – jedenfalls wenn man im Schick-Micki-Business-Sektor arbeitet. Die etwas konservativeren und spießigeren Leute können mit den Sarouel Hosen absolut nichts anfangen, aber die andere Hälfte der Welt liebt sie und zwar zu Recht. Denn die Sarouel Hose kann uns in so vielen verschiedenen und tollen Situationen behilflich sein und uns den tag oder Abend retten. Denn sie sieht wirklich immer toll aus.

Situation Nummer Eins: Jede Mädchen kennt das. irgendwie fühlt man sich heute dick. Der Arsch ist irgendwie aufgequollen und die Beine sind über Nacht doppelt so dich geworden. Man passt zwar mysteriöserweise noch in die Hosen, aber dafür sieht man aus wie eine gequollene Presswurst. Gar nicht charming. und in solchen Situationen kann man die enge und skinny Jenas natürlcih nicht tragen. Sonst guckt einem ja jeder hinterher und denkt sich: Man ist die dick geworden. Solange dieses Gefühl nur die Beine betrifft, kann einem weiter geholfen werden. Man trägt die geliebte Sarouel Hose. Denn die ist weit, dekct die Fettpölsterchen ab und lässt den Hintern im absoluten Nirgendwo verschwinden. Der Schnitt der Hose geht nämlich bis hinunter ins Knie. Genau das machht die Sarouel Hose aus. Es scheint ein bisschen wie ein knielanger Rock, an dem dann überraschenderweise doch noch Hosenbeine dran hängen. Klingt komisch, sieht aber super aus.

Situation Nummer Zwei: man fühlt sich zwar wie eh und je schlank oder wie man sich eben fühlt, wenn man enge Klamotten anzieht, aber man

hat irgendwie kein Bock auf sexy und enge Klamotten. Manchmal hat man das eben. Kein Bock. Lieber würde man im Schlafanzug zuhause herum gammeln und so beweglich sein können, dass man ganz einfach in die Spargat-Position wechseln kann. Falls man das überhaupt kann, aber es geht ja nur um das Gefühl. Nun zieht man eher selten und wenn nur zu speziellen Anlässen die Schlafanzughose in die Öffentlichkeit an. Und trotzdem kann man den Komfort der Schlafanzug Hose mit auf eine Party nehmen – wenn man eine Sarouel Hose zur Hand hat. So lässt sich jedes outfit in eine lässige und gemütliche Garderobe verwandeln. Man hat zwar etwas schlafanzug-ähnliches an, es ist aber sozial anerkannt und sieht dazu noch super aus.

Wichtig beim Stylen ist aber die Kombination. Denn zur Sarouel Hose sollte man einiges vermeiden. Zum Beispiel sind weite T-Shirts absolut tabu. Ein enges Oberteil ist die beste Wahl zur Sarouel Hose. Wenn man etwas weites anziehen will, sollte man es dafür in die Hose reinstecken, so dass der Übergang von Hüfte zu Beinen klar wird. Beim Schuhwerk wird es dann ein wenig unbequemer. Denn die oberste Sarouel-Regel ist: High Heels anziehen. Ansonsten kann die Hose schnell doch wie ein Schlafanzug wirken..

 
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