Modeschulen: Lohnt sich das Studium?

Modedesignerin mit SchneiderschereIn der glamourösen Modewelt zu arbeiten, ist der Traum vieler junger Menschen. Dahinter steckt meist der Wunsch, als Modedesigner groß rauszukommen und für weltweit bekannte Modelabels Kreationen zu entwickeln.

Die Modebranche erscheint angesagt, cool und faszinierend, daher sind auch die Bewerberzahlen an den Modeschulen dementsprechend hoch. Der Weg zum Modedesigner ist oft steinig und vor dem Erfolg ist harte Arbeit angesagt. Der erste Schritt ist die Wahl des geeigneten Ausbildungswegs und der richtigen Modeschule.

Studium an der Modeschule

Für den Einstieg in die Modebranche gibt es in Deutschland die vielfältigsten Möglichkeiten. Daher gilt es, sich zunächst einmal sich für das passende Studienfach zu entscheiden. Wählen kann man zwischen technischen, betriebswirtschaftlichen oder gestalterischen bzw. kreativen Studienfächern.

Die zahlreichen Modeschulen und Studiengänge im Bereich Mode bieten für die verschiedenen Tätigkeitsbereiche in der Modebranche auch dementsprechend unterschiedliche Studiengänge und Spezialisierungen.

Absolviert werden kann das Studium an Universitäten, Fachhochschulen, Akademien, Kunsthochschulen oder Berufsfachschulen sowie an privaten Ersatz- und Ergänzungsschulen. Zur Wahl stehen etwa 78 staatliche oder private Bildungseinrichtungen.

Fashion Design

Qualifikationen und Voraussetzungen

An Universitäten ist die Allgemeine Hochschulreife Grundvoraussetzung, an Fachhochschulen und privaten Modeschulen wird häufig die Mittlere Reife zur Aufnahme vorausgesetzt.

In der Regel muss diese durch einen Nachweis auf die sogenannte „künstlerische Eignung“ ergänzt werden, die durch eine spezielle Bewerbungsmappe und eine Prüfung an der jeweiligen Schule festgestellt wird.

Genaue Informationen dazu finden sich auf den Websites der jeweiligen Hochschulen. Häufig ist zudem ein Vorpraktikum oder eine einschlägige Berufsausbildung erforderlich. In jedem Fall erhöhen sie die Bewerbungschancen.

Welche Talente sollte man mitbringen?

  • Spaß an kreativer Arbeit
  • Interesse an Mode und Trends
  • Sinn für Ästhetik
  • Talent fürs Zeichnen und Gestalten
  • Gefühl für Stoffe und Textilien
  • Handwerkliches Geschick

Unerlässlich für angehende Modedesigner/-innen ist: Motivation, Durchhaltevermögen und Willenskraft. Da man im Studium viel mit Schere, Papier, Stift und Nähnadel arbeiten wird, sind Kreativität und geschickte Hände ein Muss.

Was lernt man an Modeschulen?

Der Unterricht an Modeschulen ist in praktische und theoretische Anteile aufgeteilt, wobei sich diese je nach Modeschule unterscheiden.

Zur Theorie, mit der sich die Studierenden an Modeschulen befassen, zählen u.a.:

  1. Materialkunde
  2. Modesoziologie
  3. Kunstgeschichte
  4. Für Modedesign relevante Computerprogramme
  5. Marketing und BWL
  6. Schnittkonstruktion

Den Studierenden an Modeschulen werden sowohl gestalterisches Wissen als auch wissenschaftliche Inhalte und branchenspezifische Kompetenzen vermittelt. In den verschiedenen Fächern lernen die angehenden Modedesigner all die verschiedenen Teilbereiche des Berufes kennen. Das theoretische Wissen wird dann in Projekten und eigenen Musterkollektionen praktisch umgesetzt.

Fashion designer using tablet computer in the studioHier kommen die erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten aus den verschiedenen Fächern zum Einsatz. Beim Anfertigen von einzelnen Outfits bis hin zu ganzen Kollektionen werden die Studierenden kreativ, technisch und organisatorisch herausgefordert.

 

Berufsaussichten nach der Modeschule

Aufgrund der vielen riesigen Anzahl an Bewerbern auf Stellenausschreibungen kann sich der Einstieg in die Modebranche schwierig gestalten. Dennoch stehen für Absolventen von Modeschulen viele verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl.

Mögliche Beschäftigungsfelder für Absolventen eines Studiums im Bereich Mode sind:

  • Modemarken und -ketten
  • Modelabels
  • Warenhausketten
  • Modehäuser
  • Kostümdesign
  • Marketing- und Werbeagenturen
  • Moderedaktionen
  • PR-Agenturen

Die Auswahl ist also sehr groß und breit gefächert. Die Frage, für welche Branche bzw. Richtung genau man sich entscheidet, hängt natürlich auch von der Ausrichtung des jeweiligen Studiengangs ab.

Wichtig für den erfolgreichen Einstieg in den Job ist in jedem Fall relevante Praxiserfahrung wie Praktika in der Modebranche. Damit stehen den Absolventen von Modeschulen viele Türen offen.

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