Hello Doc!

Der Winter naht, die Tage werden kälter und die Klamotten dicker. Während wir uns immer gerne in dicke Strickjacken und Pullover einmummeln, sind die Schuhe ein größeres Problem. Denn auch im Winter ziehen wir gerne unsere schicken dünnen Schnürstiefel, die kleinen Slipper oder unsere Lieblings-High Heels an. Die passen aber irgendwie auch immer. Aber was hat Mutti uns schon immer gepredigt: wer kalte Füße kriegt, der wird ganz schnell krank. Und dann heißt es im Bett liegen, nur noch Omas selbstgestrickten Socken anziehen und zum Doktor gehen.

Aber es geht auch anders. Ganz einfach: Hello Doc! Und damit ist ganz sicher nicht der Doktor gemeint, sondern die Schuhmarke, die bereits Kultstatus erreicht hat. Dr. Martens heißt der Heiler und wird diesen Winter mehr gefragt sein als je zuvor.

Denkt man ein paar Jahre zurück, waren Doc Martens Schuhe vor allem eine Einstellung. In der Punkszene waren die Stiefel die meist getragenen Schuhe überhaupt, gefühlt jeder hatte sie an. Der Grund dafür war zum einem ein Gemeinschaftsgefühl, aber auch der Ursprung des Doc Martens brachte die Punks zu dem deutschen Schuh. Denn Dr. Märtens, ein deutscher Arzt, entwickelte die Schuhe in der Nachkriegszeit für Arbeiter. Die Idee dahinter: es sollte einen Schuh geben, der sicher ist und bequem zugleich. Die Grundidee ist bis heute geblieben.

Der Doc Martens ist schon ein Klassiker an sich, ein Stück Geschichte, Kult. Als London zur Modestadt wurde, kaufte ein britischer Unternehmer die Produktionsrechte auf und machte ihn zum Statussymbol für Studenten und Subkulturen. An den Doc haben sich in den letzten Jahren die wenigsten heran getraut. Irgendwie hat er doch immer zur Punkszene gehört. Andererseits ist er von einem schlechten Image behaftet, haben ihn doch lange Zeit auch Nazis und Skins getragen – übrigens aus demselben Grund wie die Punks. Noch dazu wurden Docs vor allem in kleinen Geschäften verkauft, in Läden der Szene. Dank des World Wide Web und der immer offeneren Modeszene sind die Docs jetzt auch einfacher zu bekommen.

Schon letzten Winter sind sie in allen Modeblogs aufgetaucht. Docs in allen Farben und Mustern – rot, schwarz, kariert, mit Blümchen oder mit Fell. Und trotzdem haben sich wenige getraut die dicken Klötze zu tragen. Dabei sind sie nicht nur bequem, warm und rutschfest und somit der perfekte Schuh für den Winter, sie sehen dazu noch ziemlich cool aus. Der Doc Martens ist Kult pur, ein Klassiker und das nicht ohne Grund.

Parka, Kniestrümpfe und Strickschals – passen perfekt zu den Doc Martens. Und die gibt es in diesem Winter mit Sicherheit immer häufiger auf der Straße zu sehen. Denn Docs sind keine Arbeiterschuhe mehr, gehören nicht mehr den Punks und werden auch nicht mehr in die rechte Schublade gesteckt. Ein Doc Martens ist eben ein Doc Martens. Und das kann er ziemlich gut.

Hier könnt ihr euch schon mal mit den Trendschuhen eindecken.

 

 

Foto: Valentina Missholiday, Riley Alexandra, dmmartens666.

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