American Apperal

Hipster, Hipster, Whoop Whoop

Wenn es einen Laden gibt, der für die sogenannten Hipster gemacht ist, dann ist es dieser Laden: American Apperal. Dort werden die Klamotten für Hipster und vielleicht sogar die Hipster selber hergestellt. In dem Sortiment von American Apperal gibt es alles was das Hipster-herz begehrt. Das bedeutet nicht, dass die Klamotten nicht auch von anderen herzen begehrt werden. Denn die Designer von American Apperal stellen wirklich heißen Scheiß her. Von abgefahrenen Pullis, die man sich nur in seinen Träumen vorstellen kann, bis zu ganz regulären Klamotten, die durch asymmetrische Schnitte zu einem absoluten highlight im Kleiderschrank und bestenfalls auch im ganzen Leben werden. Ab und an stößt man beim Durchstöbern in dem Laden auch auf richtig verrücktes Zeug. Bunte Leggins mit den abgefahrensten Mustern, Neon-Klamotten oder Latex-Teile. Wer das anzieht, weiß man wohl bis heute nicht. Wenn man sich aber ein bisschen informiert und ganz tief in die New Yorker Hipster-Szene eintaucht, kommt die Vermutung auf, dass diese Latex-Neon-Teile ganz und alleine für sogenannte Hipster-Mottp-Parties designt wurden. Dort treffen sich nämlich die ganzen coolen Kids zu 90-Trash-Parties oder Bad-taste Parties (wobei diese schon wieder so was von last season sind und schließlich auch vom normalen unhippen Gußvolk veranstaltet werden). Einen anderen Grund kann sich nicht erschließen. Oder habt ihr schon mal jemand mit solchen Klamotten außerhalb von Fasching und abseits von Drogenkonsum gesehen?

Das Erfolgsrezept von American Apperal

 Die Läden von American Apperal gibt es inzwischen überall auf der Welt und sind auch immer gut besucht. In diesen Locations befinden sich übrigens neben normalen Einkäufern und einem Haufen Hipster, die Verkäufer der Marke. Man könnte sie als die Proto-Hipster beschreiben. Manchmal, egal in welchem Land man sich befindet, sprechen sie auch nur Englisch. Ob das eine Modeerscheinung der Hipster ist oder sie einfach tatsächlich nur Englisch sprechen, ist das best behüteste Betriebsgeheimnis von American Apperal. Doch allein die überfreundlichen und zahlreichen Verkäufer sind bestimmt nicht dafür ausschlaggebend dafür, dass die Läden immer proppevoll sind. Es ist viel einfacher. Es geht um die Designs. Wenn man mal ein Standardteil braucht, das nicht nach zweimaligem Waschen schon kaputt ist oder das tatsächlich aus echter Wolle hergestellt ist, dann ist man bei American Apperal schon ziemlich gut aufgehoben. Auch die offenbar schlichten Designs, die mit einem ausgefallenen Gimmick oder Schnitt alles gar nicht mehr so gewöhnlich machen, sind ein echter Hit. Oft kann man auch Teile finden, die multifunktionell sind. Ob man das Stück Stoff dann als Kleid, Rock, Pulli oder Schuh anzieht, bleibt einem selber überlassen. Auch wenn das hohe Konzentrationsarbeit erfordert, lohnt es sich meist doch. Trotz der relativ hohen Preise sind es also tatsächlich die Klamotten, die die Kundenscharr tagtäglich anlockt. Vielleicht wird man auch durch die unglaublich cool aussehenden und verdammt nochmal wunderschönen Models angelockt, die immer mit einem absoluten Unerstatement für die Kampagnen posen. Und trotzdem sehen sie so cool aus. Da kommt man glatt ins Träumen und denkt sich: Ha, wenn die ungeschminkt ist, kann ich mit ganz viel Schminke und den Klamotten bestimmt so ähnlich aussehen. Und schon ist man reingetappt, in die große Hipsterfalle.

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