Stretch Jeans

Jede Frau kennt das Problem. Wahrscheinlich sogar ein paar Männer, seit es den Hipster-Look gibt, der allen Wesen der Welt, ob männlich oder weiblich, hautenge Hosen bescherrt. Und für hautenge Hosen braucht man nun mal die perfekt Figur. Beziehungsweise muss man auch nicht dürr wie eine Stange sein oder hinter einem Straßenschild verschwinden können. Wichtig ist vor allem, dass die Hose nicht unvorteilhaft aussieht, Dellen verursacht oder gar zu eng ist. Dann sieht man nämich aus wie eine Presswurst. Besonders wenn man Röhrenjeans trägt, kommt der Presswurst Look viel schneller zum Vorschein. Ein paar Kilos drauf und schon sieht man aus wie ein Vollidiot. Das gilt übrigens auch für die Herren der Schöpfung, jedenfalls für die engen Hosenträger.

Und schon sind wir wieder beim Anfangsproblem. Das Problem, das jede Frau kennt und gegebenenfalls auch ein Mann. Man isst ein bisschen zu viel Schokolade, war zu lange bei Omi an Weihnachten oder hatte gerade das All Inklusive Paket im Urlaub. Und schon muss man sich in Leggins und weite Hosen stopfen, um nur noch ansatzweise ein Gefühl des Komforts zu erleben. Oder eben um nicht wie eine Presswurst auszusehen. Sind die Jeans ein bisschen weiter als die beliebte Röhre, hilft das zwar geringfügig weiter, doch am Bund wird es so oder so unbequem, wenn die Waage nach oben geht. Da Frauen und tatsächlich auch Männer leider gerne am Jojo Effekt leiden bzw die gesunde Ernährung und das richtige Abnehmen nicht gut drauf haben, führt das Problem irgendwann zu einem Geldproblem. Man kann sich schließlich nicht immer eine neue Jeans kaufen, wenn gerade Weihnachten, Urlaub oder einfach nur die Periode passiert sind. Weite Hosen trage ist allerdings auch keine Lösung. Denn jetzt mal ehrlich, wer kann schon ohne Jeans leben?

Die Jeans ist eben ein essentielles Stück im Kleiderschrank der Frau und des Mannes. In sie investiert man auch gerne mal ein paar Euro mehr, weil man sie einfach so lieb hat. Außerdem ist die Jeans ein Kombinationstalent und so robust wie nur wenige andere Kleidungsstücke. Eine Investition lohnt sich also, wäre da nicht dieser bescheuerte Jojo-Effekt.

Aber auch dafür hat sich die Natur der Jeans und die Natur der Modeindustrie etwas ganz tolles einfallen lassen. Das Zauberwort heißt Stretch. Ja genau, der Stretch, der dich so schön strecht. Bei dem man auch mal einen Schweinebraten essen kann ohne mit schlechtem Gewissen aus dem Verdauungsschlaf aufzuwachen. Stretchjeans sehen sogar meistens aus wie Jeans, fühlen sich aber nach besagter Mahlzeit an wie eine weite Hose oder eine Leggins. Und für Außenstehende sieht es einfach nur so aus, als würde die Hose proportional mit den Kilos mitwachsen. Eine perfekte Erfindung für alle Nicht-Models und Geniesser.

Aber auch wenn man nicht gerade am Essen ist, hat die Röhrenjeans im Stretch-Material einen gewaltigen Vorteil gegenüber ihrem unterlegenen Freund. Wer die Hose so richtig eng haben will, auch an den Knien, der macht mit einer Stretchhose den richigen Griff. Denn die ist viel elastischer und leiert niemals so schnell am Knie aus wie eine echte Jeans. Manchmal ist Fake eben besser. Und elastischer.

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