New York Fashion Week 2014

Jedes Jahr im Februar strömen zig Tausende Besucher nach New York. Grund dafür ist die jährliche New York Fashion Week, gern auch buntes Schaulaufen genannt. Ob prominent oder einfach nur modebewusst, die Show bietet jedem etwas, der sich für Mode interessiert. Bekannte und weniger bekannte Designer preisen ihre neuen Kollektionen an und die Models sind im Stress: Umziehen im Sekundentakt für eine perfekte Show.

Grand Dame der Fashion Weeks

Die allererste New York Fashion Week fand 1943 während des zweiten Weltkrieges statt. Sie wurde nur veranstaltet, weil die damalige amerikanische Modejournalistin Eleanor Lambert den Stein des Anstoßes dafür gab. Sie ist quasi die Vorgängerin von Anna Wintour, der derzeitigen Chefin der Modezeitschrift „Vogue“.

Allerdings hieß die Show noch nicht Fashion Week, sondern Press Week, eben weil sie von einer Journalistin angeregt wurde. Eleanor Lambert wollte mit der Press Week die Weltpresse auf die USA aufmerksam machen. Designer aus ihrem Land sollten ebenfalls die Möglichkeit bekommen, ihre Kreationen öffentlich und somit bekannt zu machen.

Allerdings war Lamberts gewählter Zeitpunkt denkbar schlecht gewählt, weil die Öffentlichkeit das Kriegsgeschehen verfolgte. Diesen Zustand sowohl die erschwerten Bedingungen nach Europa zu reisen, nutzte Eleanor Lambert und so etablierte sie die Fashion Week in New York. Als „the big four“, die großen vier, werden die Fashion Weeks New York, Paris, Mailand und London genannt, wobei New York jedes Jahr an der Spitze steht und als erste eröffnet.

Topmodels für bekannte Designer

Topmodels haben den Käufern gegenüber einen großen Vorteil: Sie dürfen die frisch entworfene Kleidung als erste tragen. Viel gefragte Topmodels sehen nicht nur gut aus, sondern können die neue Mode auch perfekt und stilsicher vorführen. Das haben sich auch dieses Jahr wieder viele bekannte Designer zunutze gemacht.

Zac Posen zum Beispiel ließ Anne V. und Coco Rocha für sich laufen. Mit seinen zwar unifarbenen, aber flott geschnittenen Cocktail- und Etuikleidern hat er von sich Reden gemacht. Tommy Hilfiger, der den Laufsteg in eine winterliche Landschaft verwandelte, bekam unter anderem Unterstützung von Malaika Firth. Sie trug einen karierten Mantel, denn Karo ist das Markenzeichen von Hilfiger.

Das Model Joan Smalls lief für Prabal Gurung über den Catwalk. Das Label glänzte mit raffinierten Chiffonkleidern. Donna Karan ließ wieder viele männliche Models an den Start, unter anderem Daniel Bamdad und Andrej Rejic. Donna Karan kombinierte wieder gekonnt Street Wear mit Highfashion.

Newcomer und Alteingesessene der Branche

Namhafte Designer wie Marc Jacobs, Lacoste und Vera Wang bestachen mit Strickkleidern, auffälligen Schriftzügen sowie tierisch eingearbeiteten Motiven. Vera Wang nämlich verarbeitete Motive wie Käfer oder Libellen in ihre Kreationen, die überwiegend dunkel sind.

Weitere Models waren Caroline Trentini, Candice Swanepoel, die ja bekanntlich für Victoria`s Secret läuft und Lindsay Wixson. Erin Heatherton, eigentlich auch ein Engel von Victoria`s Secret, lief für das Label Desigual. Absoluter Newcomer war Jason Wu, bei dem mittlerweile sogar Michelle Obama ihre Kleider kauft.

Trend für die Saison Herbst/Winter 2014

Der Trend geht ganz klar ins Schwarz-Weiße sowie zarten Pastelltönen bei den Kleidern. Hohe Stiefel, teilweise Overkneestiefel muss tragen, wer in sein will. Wenn der erste Teil der Fashion Week zunächst in rot ausfiel, lag es daran, dass es auch dieses Jahr wieder ein Benefiz zugunsten der Frauenherzhilfe gab.

Photo by: CC licence Art Comments/Mainstream  flickr

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