Mode im Mittelalter

Heutzutage sind in der Modewelt Stil-Mixe verbreitet, man darf so manches miteinander kombinieren. Wenn jemand in die Modemetropolen kommt, sieht er ganz genau: Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, man kann unendlich Farben, Stoffe, Muster kombinieren. Nichts ist mehr tabuisiert, wobei früher ein bestimmtes Outfit einen gleich in eine bestimmte Schublade gesteckt hatte.

via Teymur Madjderey flickr

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Mittelalter Mode: Unterschiede je nach Stand

Im Mittelalter gehörte das Wort „Mode“ nur zu Menschen höheren Standes, die eine entsprechende Kleidung trugen. Die einfachen Leute nutzten die Kleidung nur, um sich vor der Kälte zu schützen, also für sie war ihre ursprüngliche Funktion wichtig.
Am Anfang waren im Mittelalter die Stoffe und Schnitte ganz einfach, ungefärbt. Und die funktionelle, bei der Arbeit unkomplizierte Kleidung stellte man aus Wolle sowie Leinen her.

Die Mode der mittelalterlichen Damen

Die Silhouetten der Gewänder für Damen veränderten sich deutlich im Laufe der Zeit, also die Mode im Mittelalter.
Im 11. Jahrhundert sieht man körperbetonte und schlichte Kleider. Im 13. und 14. Jahrhundert wurde die Mode im Mittelalter prunkvoller und auch aufwändiger in den hohen Ständen. Jetzt nutzte man kostbare Seide oder Brokat. Wenn man an jemandem schön gefärbte Stoffe und Verzierungen sah, wusste man sofort Bescheid – diese Person gehört nicht zu der arbeitenden Klasse. Die Armen hatten keine Möglichkeit, sich Farben zu kaufen und teure Kleidung zu besorgen. Sie konnten ihre Gewänder nur mit Pflanzen färben, die sie in ihrer Gegend sammelten.
Das Schuhwerk und die Kopfbedeckungen spielten bei der Mode im Mittelalter eine bestimmte Rolle. An der Kopfbedeckung der Dame erkannte ein Fremder ihren Stand, außerdem wusste er dann auch, ob die Dame noch ledig war.

via clg20171 flickr

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Mode im Mittelalter: Stoffe, Schnitte und Chaos

Die Mode im Mittelalter war nicht einheitlich, man sieht große Unterschiede zwischen den Gewändern des Frühen Mittelalters, Hochmittelalters und Spätmittelalters. Auch in unterschiedlichen Regionen sah sie anders aus. Und doch werden so manche Stützpunkte gefunden, welche sich auf die ganze Mode im Mittelalter beziehen. Zu den Stützpunkten gehört zum Beispiel das Material – Wolle und Leinen. Leinen dienten für die Herstellung der Untergewänder sowie Unterwäsche. Man nannte sie Beinlinge und Brouche. Aus Wolle stellte man Obergewänder her, also Mäntel und Kleider. Dabei sollten diese die Person vor der Kälte schützen. Zur Mode im Mittelalter gehört zwei- oder dreiteilige Kleidung. Sehr oft kombinierte man das Unterhemd, Obergewand und den Mantel.

Spricht man über das Mittelalter, so erzählt man vor allem über die Wikinger, über den Kampf des Kaisers um die Macht, über Kolumbus usw., aber Musik, Bildhauerei, Mode im Mittelalter erwähnt man nebenbei.

Frisuren und Byzantische Einflüsse

Von ungefähr 800 bis etwa 1200 war die Kleidung der Romanik von der byzantinischen Mode beeinflusst. Aber die Einflüsse schwächten so langsam ab, man konnte sie bald nur an den Geistlichen erkennen. Zur Mode im Mittelalter gehörten dann auch aufwändige brettchengewebte Borten.
Beim Mann ließ die Mode im Mittelalter ein Unterhemd sowie Unterhose aus Leinen zu. Ein Kittel mit langen Ärmeln kam darüber. Der Kittel aus Wolle ging bis über die Knie, er hatte noch einen Gürtel. Ein Rechteckmantel, der ebenfalls aus Wolle war, kam um die Schultern und wurde rechts mit Hilfe einer Spange gehalten. Auf dem Kopf trug man Hüte aus Filz. Die Füße sowie Beine umwickelten die Menschen mit Binden, später trug man schon lange Strumpfbeine. Aus Leder stellten die Meister Schuhe her.
Zu der Mode im Mittelalter gehörten auch bestimmte Frisuren – kürzere Haarschnitte. Der Mann trug Mantelspangen, Schnallen, Armreifen, Gürtel.

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