Ein Trend für ein Halleluhja!

Trends, Styles oder das Klima einer ganzen Generation bestimmen das Auftreten und das Outfit von fast jedem. Unbewusst und ohne es zu merken wird man in ein Strömung gezogen und der Trend bestimmt wo es lang geht.

Nicht immer hat es dieser berühmt berüchtigte Trend gut mit uns gemeint. Aber das Blatt nimmt gerade eine Wendung, die Macht des Guten siegt. Der Trend schickt uns, wenn auch unbewusst, in eine bestimmte Richtung. Und damit sind keinen Stylings gemeint, einzelne Klamotten oder Röhrenjeans (wobei das eine wirkliche Wohltuung ist). Unbestritten werden auch wir in 10 Jahren die Fotos von unserer Jugend betrachten und uns denken: WTF? Und 10 Jahre später wiederholt sich das ganze Spielchen von Neuem. Nein es geht nicht um bestimmte Looks, es geht um eine fundamentale Wendung in der Mode. Etwas, was jede Stilrichtung betrifft, das Leben unser aller beeinflusst und alle Mamis dieser Welt ein bisschen glücklicher macht.

Was soll das denn sein, denkt sich jetzt der ein oder andere, der selber schon von diesem Phänomen profitiert hat. Und der Trend nennt sich Funktion. Ist euch schon mal aufgefallen, dass die Trends und Klamotten immer funktioneller werden, sprich: im Winter dürfen wir dick gefütterte Stiefel anziehen und Jacken, die warm sind,  im Sommer schicke Sandalen, die Füße atmen lassen. Die Trends passen sich immer mehr den Befindlichkeiten und Gegebenheiten der Saison an. Gut für uns, die Erkältung kann sich nämlich warm einpacken, wenn ich meine Fellmütze, die Ugg Boots und einen Bundeswehrparka trage.

Ich kann mich noch an eine Zeit erinnern, in der man im Winter täglich frierend und mit kalten Füßen aus dem Haus gegangen bin. Denn dicke Winterstiefel waren total out, die Winterjacken haben gerade so über die Hüfte gereicht und wenn man auf dem Fahrrad saß oder sich gestreckt hat, konnte der freie Rücken und die Nieren die Minusgrade selber absorbieren. Unterhemden waren so was von peinlich und unsexy, niemals hätte sich ein pubertierendes Mädchen getraut eines drunterzuziehen. Der Nieren zu Liebe.

Und jetzt? Jetzt können wir uns über dicke Fellwesten freuen, Winterjacken, die bis über den Hintern reichen und tatsächlich für die Kälte des Winters gemacht sind, über Keilstiefelleten, die es für jede Jahreszeit gibt, Ponchos, die das ganze Leben zu einer Kuschelstunde machen und über Gummistiefel und Regencapes, die von der Trendwelle gepackt wurden. Welcher Modegott auch immer die Trends der Zeit bestimmt, es ist an der Zeit dankbar zu sein. Und wenn der besagte Modegott, der Trendbestimmer, tatsächlich die amerikanische Vogue Chefin ist, dann sagt uns diese Entwicklung vor allem ein. Anna Wintour ist alt geworden – oder schwach. Eins von beiden. Aber uns soll es nur recht sein.

Foto: Mike Kanert.

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